4 gute Arbeitsgewohnheiten, um Müdigkeit und Druck zu vermeiden

Urlaub, um abzuspannen und dann? Zurück in den Alltag… eine Menge Aufgaben, die zu erledigen sind, E-Mails und andere wichtige Dokumente, Fristen und Termine. Wer kennt das nicht?

4 gute Arbeitsgewohnheiten

Die Rückkehr ist ein guter Zeitpunkt, sich neue Gewohnheiten anzueignen. Und das aus gutem Grund: Stress ist ein bedeutender Mitverursacher des Erschöpfungssystems. Die Folgen sind Müdigkeit und Unkonzentriertheit – uns fehlt die Energie und der Tatendrang.

Was können wir ändern?

Wir können uns beispielsweise gute Arbeitsgewohnheiten aneignen:

1. Alle Papiere vom Schreibtisch, die nicht unmittelbar zur aktuellen Arbeit gehören! So können wir uns auf das Wesentliche konzentrieren. Wir erledigen nur kleine Dinge, die in 2 Minuten erledigt werden können, sofort – alles andere wird in einen dafür vorgesehenen Zeitrahmen verschoben.

Die Menschen sterben nicht an Überarbeitung, sondern an Unkonzentriertheit und innerer Unruhe 😉

2. Die Aufgaben in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit erledigen! „Wichtig“ ist nicht gleichzusetzen mit „dringend“ – Vorsicht. Der Mensch verwechselt oft wichtig mit dringend. Daher ist es hilfreich, einen Tagesplan (Wochenplan, Monatsplan, Quartalsplan, Jahresplan) zu haben und diesen im Auge zu behalten, das Wichtige zu erkennen und auch zu erledigen. Prüfen wir, ob dringende Angelegenheiten delegiert werden können (s.u.), damit wir uns auf die WICHTIGEN konzentrieren.

3. Probleme sofort lösen, falls man die notwendigen Informationen hat. Dann ist es nicht erforderlich, eine Entscheidung „auf die lange Bank zu schieben“. Wir sollten in Besprechungen nur EIN einziges Problem besprechen und DARÜBER ENTSCHEIDEN. Die Entscheidung kann dann auch durchaus lauten, weitere Unterlagen anzufordern, wenn noch nicht ausreichend Informationen zur Entscheidungsfindung vorhanden sind.

4. Organisieren, delegieren und beaufsichtigen! Geschäftsleute, die größere Firmen aufbauen und leiten und nicht lernen, zu organisieren, zu delegieren und zu beaufsichtigen, sterben gewöhnlich an Herzkrankheiten, wenn sie Ende 50, Anfang 60 sind. Daher ist es für uns, die wir das Leben genießen möchten, wichtig, Aufgaben zu delegieren und zu beaufsichtigen.

Dank neuester Technik können wir Prozesse automatisieren und unseren Alltag organisieren.

Fangen wir bei unseren täglichen Aufgaben an. Das Gute ist so nah – und es betrifft uns, unsere Gesundheit – und unsere Lebensqualität!

Viel Erfolg beim Umsetzen der guten Arbeitsgewohnheiten!

Alexandra Langstrof
http://www.langstrof.eu
E-Mail: alexandra@langstrof.eu

„Sag, was du meinst und du bekommst viel eher, was du willst!“

Wunschkunden, einen Wunschpartner, ein Traumziel – jeder von uns hat etwas, was er gerne haben will. Was ist es genau, was wir wollen? Wir benötigen zu Beginn eine klare Analyse. Darauf folgt die klare Kommunikation, denn sie ist der Schlüssel für die Tür, hinter der unsere Wünsche liegen. Das bezieht sich auf unsere Ziele, unsere Gesprächspartner und auch auf uns selbst!

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Wer sein Ziel kennt und weiß, was er will, kann seine Segel setzen. Bereits Seneca sagte: „Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind der richtige.“

Ich erlaube mir einen kurzen „Ausflug“ in meine Seminare, in denen wir unter anderem über sogenannte „Unwörter“ sprechen. Die Top-Ten kurz aufgelistet:

  1. äh, ähm
  2. aber, ja aber
  3. man sollte, man könnte
  4. eigentlich
  5. trotzdem
  6. ich muss, Sie müssen
  7. würde sagen, meinen, denken
  8. Problem, kein Problem
  9. nicht (nicht schlecht, nicht schwierig etc.)
  10. jeder, alle, nie, keiner, immer

Auf Platz 9 liegt das Wort „nicht“, denn wann immer wir sagen „denk mal nicht an….“  passiert genau das: Wir denken an…

Mein Tipp daher für heute: „Sag, was du meinst, und du bekommst viel eher, was du willst“. Dazu gehört:

  • ein konkretes Gesprächsziel
  • klare Gedanken
  • Konzentration auf die Situation
  • ziel-, ergebnis- bzw. lösungsorientiertes Denken

Ich bin dankbar dafür, dass ich dank dieses Tipps, heute mit den Menschen zusammen arbeite, mit denen das Arbeiten großen Spaß macht! Und ich freue mich auf jedes Projekt, in dem ich Menschen bei der Realisierung ihrer Ziele helfen kann.

In diesem Sinne! Viel Erfolg beim klaren Kommunizieren und dem Erreichen Ihrer Ziele!

Alexandra Langstrof
http://www.langstrof.eu
E-Mail: alexandra@langstrof.eu

Warum die Bewertung durch den Kunden so wichtig ist

Besonders bei langen Verkaufszyklen gelingt es äußerst selten, einen Vertrag unmittelbar nach der Lösungspräsentation abzuschließen.

Bei großen Investitionen sind oft mehrere Personen in die Entscheidung involviert, die analysieren, ob und wie sich die Lösung innerhalb des Budgetrahmens realisieren lässt.

„Ich glaube, das muss ich noch einmal überdenken“ – dieser Satz ist ein Zeichen für eine Hinhalte-Taktik. Wir sind so nah dran und doch so weit weg.

Warum halten Kunden uns bewusst hin?

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Wir haben den Nutzen unseres Produktes oder unserer Dienstleistung klar aufgeführt. Und trotzdem fehlt etwas:

  1. Wir haben die Kauf- oder Warnsignale des Kunden nicht bemerkt oder falsch eingeschätzt.
  2. Wir haben das dominante Kaufmotiv missverstanden oder sind nicht ausgiebig darauf eingegangen.

Daher ist es wichtig, sämtliche Bewertungen, die in einem Verkaufszyklus auftauchen, bewusst wahrzunehmen. Dies gibt uns die Möglichkeit, reagieren zu können.

Einfach ist es, wenn wir im persönlichen Gespräch sind und Blickkontakt haben. Die Kaufsignale sind dann einfach zu erkennen:

  • entspannte Haltung
  • freundliche Miene und gelegentliches Nicken
  • Leuchten in den Augen
  • genaues Betrachten und Hinterfragen

Die Warnsignale sind ebenfalls einfach wahrzunehmen:

  • Stirnrunzeln
  • angespannte Haltung oder zurücklehnen
  • Distanz zur Präsentation/Produkt und verschränkte Arme
  • Unaufmerksamkeit und z. B. auf die Uhr sehen

Daher ist es hilfreich, wenn wir vor einem Gespräch genau überlegen, was unser Kunde will und WARUM er es will.

Sind wir im Gespräch so ist es zielführender, die richtigen Fragen zu stellen und zuzuhören. Das klingt einfach. Ist es aber nicht und es erfordert Disziplin, dem Gegenüber aufmerksam zu folgen.

Denn das ist die Voraussetzung, um im nächsten Schritt darauf eingehen zu können, was dem Kunden fehlt und ihm zu zeigen, wie er es bekommt.

Im besten Fall hilft unser Produkt oder unsere Dienstleistung, das Problem des Kunden zu lösen.

Ein verständliches Beispiel: „Kaufen Sie dieses Haus und Sie werden für jedes Familienmitglied ein eigenes geräumiges Schlafzimmer haben.“

Viel Erfolg bei den Gesprächen und einen angenehmen Herbst-Start!

Ihre

Alexandra Langstrof

http://www.langstrof.eu
E-Mail: alexandra@langstrof.eu

Die drei Prinzipien der Positionierung

Kluge Geschäftsleute überlegen ständig, was der Kunde als nächstes wünschen wird. Die Welt verändert sich und der Bedarf und die Anforderungen ebenfalls.

Wenn wir unsere Zielgruppe kennen, für die unser Angebot in Frage kommt, stellt sich die Frage nach dem „Kaufverhalten“. Befinden sich unsere Kunden im Internet? Suchen sie dort nach Lösungen oder kaufen sie auch „online“?

Teil einer jeden Vertriebsstrategie oder auch Marketingstrategie ist die Positionierung. Die meisten unserer Kunden sind Experten oder Spezialisten (Unternehmen) und haben ein Interesse daran, dies entsprechend darzustellen. Daher eignen sich die nachfolgenden Prinzipien für Produkte und Dienstleistungen, die „mit Wert“ angeboten werden (keine Massenware oder Billig-Dienstleistungen).

  1. Speerspitze: Wir gehen spitz und nicht breit auf den Markt. Unsere Zielgruppe ist klar definiert. Unser Angebot ebenfalls. Wir konzentrieren uns auf das, worin wir Experte oder Spezialist sind.
  2. Psychologie: 70 bis 80 % der Entscheidungen werden aus dem Unterbewusstsein getroffen. Unser Angebot muss die Zielgruppe emotional erreichen und deren Wertesystem befriedigen.
  3. Nutzen: Erkennt unsere Zielgruppe einen klaren Nutzen in unserem Angebot werden weitere Aktivitäten folgen. Im besten Fall erhalten wir nach einer Anfrage eine Auftragserteilung.

Diese Prinzipien gelten sowohl im direkten Dialog, der zum Beispiel am Telefon oder in einem persönlichen Gespräch geführt wird als auch im Internet.

Suchmaschinen sind von Menschen programmiert. Möchten Sie, dass Sie beispielsweise bei Google als Experte wahrgenommen werden, verwenden Sie entsprechenden Content auf Ihren Seiten. Letztlich sorgen Sie mit passendem Inhalt dafür, dass Ihre Zielgruppe – Ihre Wunschkunden – Ihr Angebot finden.

Worin sind Sie Spezialist oder Experte? Welche Anforderungen können Sie besonders gut erfüllen? Worin unterscheiden Sie sich von den anderen, die ähnliche Produkte oder Dienstleistungen anbieten?

Über welchen Faktor wollen Sie sich positionieren? Ich empfehle Ihnen, sich als Experte nicht über den Preis zu definieren!  Distanzieren Sie sich vom Preiskampf! Finden Sie die wahren Werte Ihres Angebotes!

Wenn Sie sich damit schwer tun oder Ihrer Meinung nach nicht die richtigen Preise erzielen, können wir das Thema innerhalb einer Potentialberatung aufarbeiten.

Was das ist und wie Sie 50 % Fördergelder für die Potentialberatung erhalten, erfahren Sie in einem persönlichen Gespräch unter (02 11) 42 38 97 10 oder via E-Mail an Alexandra@langstrof.eu

Ihre

Alexandra Langstrof

Wie Marketing 2.0 funktioniert

Marketing 2.0

Strategien und Taktiken für eine sozial vernetzte Welt – so könnte man Marketing 2.0 allgemein beschreiben. Eine neue Ära hat längst begonnen. Durch das Internet und seine Möglichkeiten haben sich die Machtverhältnisse eindeutig verschoben.

Marketing 2.0 ist eine neue Möglichkeit, Kunden zu gewinnen, ohne Druck auszuüben. Was verstehe ich unter „Druck ausüben“?

In der telefonischen Kalt-Akquise üben wir beispielsweise Druck aus, da der Angerufene nicht auf unseren Anruf gewartet hat und wir ihn unvermittelt aus seiner Arbeit herausreißen. Wir müssen ihm präzise und in sehr kurzer Zeit erklären, warum wir ihn anrufen.

Können wir den Interessenten für unser Thema begeistern, so hat er in den meisten Fällen zu diesem Zeitpunkt noch keinen Bedarf. Wir bleiben dran, im besten Fall so lange, bis wir die Gelegenheit erhalten, unser Angebot in einem persönlichen Termin vorzustellen.

Im Marketing 2.0 verhält es sich anders. Im Internet präsentieren wir unser Angebot. Je nach Zielgruppe können dies unterschiedliche Kanäle sein. Bekannt sind hier z. B. Social Media Plattformen, Blogs, YouTube und Podcasts.

Kunden informieren sich heute im Internet, bevor sie einen Kauf tätigen. Dazu gibt es zahlreiche Foren und die o.g. Plattformen, um sich auszutauschen, andere Kunden zu befragen, Bewertungen zu lesen.

Besonders im Bereich der Dienstleistungen, wo Vertrauen die entscheidende Rolle für eine Zusammenarbeit spielt, möchte sich unser zukünftiger Kunde im Vorfeld genau informieren, ob der Partner seiner Wahl der Richtige ist.

Wenn wir unsere Webseite auf Marketing 2.0 ausgerichtet haben, tragen sich hoch qualifizierte Interessenten als Lead in unseren E-Mail-Verteiler ein, um kostenlos an für sie wertvolle Informationen zu gelangen.

Zwischen 7-9 Kontakten benötigen wir im Schnitt, um eine Vertrauensbasis zu schaffen. Nutzen wir das Internet und Marketing 2.0, bauen wir ein Potenzial an Aufträgen und Bestellungen auf.

Der Vorteil ist, dass wir beispielsweise mit E-Mail-Marketing-Aktionen an unsere Leads, die wir aus dem Internet gewonnen haben, Anfragen und im günstigsten Fall einen Termin erhalten, wo wir unser Angebot präsentieren können.

Was ist der Vorteil des Marketing 2.0?

Im Vergleich zur telefonischen Kaltakquise kennt unser Interessent unser Angebot und weiß, was er will, wenn er einen Termin mit uns vereinbart. Es handelt sich um einen qualifizierten Termin, der mit guten Chancen zum Auftrag werden kann.

Dadurch sparen wir eine Menge Zeit; Zeit, die wir sonst für unnötige Termine im Auto, in der Bahn oder im Flugzeug verbracht hätten. Konzentrieren wir uns darauf, dafür zu sorgen, dass die Kunden zu uns kommen.

Ist – ehrlich gesagt – auch viel angenehmer  🙂

Gerne beraten wir zu Marketing 2.0 und unterstützen auch in der Umsetzung!

Viel Erfolg und einen schönen November!

Ihre

Alexandra Langstrof

 

Vertriebsstrategie: Nichts geschieht, bevor nicht jemand etwas verkauft…

… glauben Sie nicht? Dann betrachten wir das Ganze doch einmal näher:

Ein Fahrer einer Spedition transportiert Waren, die jemand erworben hat. Ein Bauarbeiter führt die Arbeit durch, die jemand beauftragt hat.

Ein Flugzeug wird hergestellt, nachdem der Auftrag dafür erteilt wurde. Drei kleine Beispiele, die zeigen, wie wichtig Verkäufer sind.

Zu Recht sagen Sie: Die Zeiten wandeln sich. Möglichkeiten werden geschaffen, um zu kaufen – 24 Stunden am Tag – einfach und bequem per Tastenklick – online.

Ich gebe Ihnen Recht.

Und doch hatte sich jemand vorab Gedanken gemacht, wo die Ware wie platziert wird, jemand mit Vertriebs- und Marketing Know-How.

Und im Bereich der Dienstleistungen und schwer erklärbaren Produkte, großen Investitionen hängt in vielen Fällen der Erfolg von der Persönlichkeit des Verkäufers ab.

Menschen spüren, wenn jemand seinen Job liebt und seine Arbeit mit Begeisterung durchführt.

Was ist das Besondere, wenn man sich von einer Person unterstützen lässt, die projektbezogene Vertriebsarbeit durchführt?

  • ein realistisches, für die Dienstleistung und/oder das Produkt passendes Vertriebskonzept zu entwickeln
  • die notwendigen Akquisemaßnahmen (Akquise/Internetauftritt/Kampagnen/E-Mails etc.) von einem externen Profi selbstständig durchführen zu lassen
  • regelmäßig Ergebnisse nach vorher definiertem Reporting zu erhalten
  • einen Vertrieb auch vor Ort einsetzen zu können, der den Kunden auch nach dem Termin weiterbetreut
  • und vieles mehr…

Ihre

Alexandra Langstrof

Alex Business Oktober 2013

Eignen sich Social Media Aktivitäten für Ihr Business?

Im Zeitalter von XING, Facebook, Google+, Twitter & Co. erscheinen immer mehr Propagandisten des „viralen Marketings“. Letztlich wollen sie Ihnen etwas verkaufen. Daher ein paar Tipps für Sie, wenn Sie sich mit Social Media Aktivitäten befassen möchten.

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1. Tipp: Prüfen Sie, ob Sie Ihre Hausaufgaben erledigt haben

Haben Sie eine Strategie, wie Sie Ihre Kunden Schritt für Schritt zur Kaufentscheidung führen? 2 % aller Aufträge entstehen beim ersten Kundenkontakt und 80 % aller Geschäfte werden zwischen dem fünften und zwölften Kundenkontakt realisiert. Ihre Vertriebsstrategie beinhaltet alle Stufen des Verkaufsprozesses. Passen Ihre geplanten Social Media Aktivitäten in dieses Konzept hinein?

Wer Social Media Marketing erfolgreich nutzen möchte, braucht dafür eine optimierte Webseite. Warum?

Ihre Aktivitäten im Social Media Bereich stellen nur einen Baustein im Konzept dar. Ihre klare Positionierung und Ansprache an Ihre Kunden muss stimmig sein, um zum einen Vertrauen aufzubauen und zum anderen ein klares Konzept (Produkt/ Dienstleistung) zu vermitteln. Google beispielsweise möchte Sie auch finden – helfen Sie dabei!

2. Tipp: Sind Sie Anbieter im B2B-Bereich?

Dann prüfen Sie, ob Sie über Kanäle wie Facebook, Google+, XING, Twitter & Co. Ihre Zielkunden erreichen. Halten sich die Entscheider der Unternehmen in diesen Medien auf? Meist ist dies nicht der Fall. Wenn Sie Ihre Kunden dort antreffen, dann achten Sie auf den Inhalt Ihrer Meldungen.

a) Beiträge sollten für Ihre Kunden interessant sein, einen Nutzen vermitteln.

b) Informieren Sie über Angebote, ein sogenanntes „Goodie“, das Ihre Zielgruppe kostenlos erhalten kann

3. Tipp: Wer sind Ihre Fans/Follower?

Im Vergleich zu bekannten Marken-Unternehmen oder berühmten Persönlichkeiten haben Sie in der Regel Geschäftspartner oder Geschäftsfreunde und keine sogenannten Fans, die sich für Ihre persönlichen Posts interessieren. Daher achten Sie darauf, die Erwartungen Ihrer Follower und Kontakte zu erfüllen.

4. Tipp: Kennen Sie den Mehraufwand für Social Media Aktivitäten?

Das Schreiben eines Blog- oder Forumsbeitrag benötigt Zeit. Je nach Thema, Texter-Erfahrung und Tagessituation dauert das Schreiben eines Beitrages bis zu mehreren Stunden. Fragen Sie sich, ob Sie oder ein Mitarbeiter Ihres Hauses diese Mehrarbeit neben den alltäglichen Aufgaben bewältigen kann. Social Media Aktivitäten lohnen sich nur, wenn sie konsequent und dauerhaft durchgeführt werden.

5. Tipp: Es ist eine Illusion, dass z. B. ein Blog zu einem Selbstläufer wird!

Es genügt nicht, hin und wieder einen Blog-Beitrag zu veröffentlichen. Dieser muss, genau wie Ihre anderen Dienstleistungen und Produkte beworben werden. Ihre Zielkunden registrieren den Beitrag erst, wenn Sie diese über andere Marketingkanäle darauf hinweisen. Dies kann eine E-Mail, ein von Ihnen ausgewählter Social Media Kanal oder ein Gespräch sein, in dem Sie auf diesen Beitrag hinweisen.

6. Tipp: Sind Ihre Produkte und Dienstleistungen hochpreisig?

Wenn ja, dann sollte sich das auch in der Kommunikation widerspiegeln. Social Media kann die persönliche Kommunikation mit den Entscheidern in den Unternehmen nie ersetzen. Sie können Social Media mit einem Fast-Food-Restaurant vergleichen, das Ihre anspruchsvollen Kunden gelegentlich besuchen. Mehr als das aber auch nicht.

Ihre Kunden wissen, dass Social Media ein Kanal ist, um zeitsparend viele Menschen zu erreichen. Daher stellt Social Media im B2B-Bereich nur eine Ergänzung dar. Die zentralen Säulen Ihrer Vertriebsstrategie müssen andere sein.

7. Tipp: Führen Sie Webinare oder offene Seminare durch?

Gibt es potentielle Kunden, die Sie in Ihren Veranstaltungen, Seminaren oder Webinaren kennengelernt haben? Diese Kontakte, bei denen sich aus betriebswirtschaftlicher Betrachtung eine hohe Investition an Zeit und Geld nicht lohnt (individuelle Betreuung) können Sie durch Social Media Kanäle kostengünstig erreichen. Ferner eignen sich Produkte oder Dienstleistungen, deren Ertragspotenzial niedrig ist (günstige Angebote).

8. Tipp: Verwandeln Sie virtuelle Kontakte in reale Kontakte

100 virtuelle Kontakte sind häufig weniger wert als EIN persönlicher Kontakt. Versuchen Sie deshalb, interessante Kontakte, die Sie über Social Media Kanäle für sich und Ihr Unternehmen gewinnen konnten, in reale Kontakte umzuwandeln. Rufen Sie an, senden Sie eine persönliche E-Mail oder vereinbaren Sie ein persönliches Treffen. Entscheiden Sie individuell, was für Ihre Situation das geeignete ist.

9. Tipp: Videos und Animationen

Haben Sie bereits Videos oder Animationen, die Sie zu Vertriebs- und Marketing-Zwecken erstellt haben? Nutzen Sie diese! Wenn Sie nicht möchten, dass die Inhalte „für jedermann“ zugänglich sind, richten Sie einen Download auf Ihrer Webseite ein, den man nur nach eindeutiger Identifizierung oder Login einsehen kann.

Denken Sie darüber nach, Videos zu erstellen, achten Sie darauf, dass diese professionell gestaltet sind. Ihre Zielkunden haben auch gegenüber Videos eine Erwartungshaltung, die Sie erfüllen sollten. Andernfalls erzeugen diese Videos und Animationen eine kontraproduktive Wirkung.

10. Tipp: Das Leben ist Veränderung

Was heute up-to-date ist, kann bereits morgen überholt sein. In Zeiten der mobilen Kommunikation verändert sich entsprechend auch das Verhalten Ihrer Zielkunden. Daher empfehle ich Ihnen, sich ein solides Grundwissen anzueignen und die Wirkung der von Ihnen gewählten Maßnahmen auszuwerten. Dies hilft Ihnen, die Empfehlungen von Beratern und Experten für Ihre Situation und gemäß Ihrer Strategie richtig einschätzen zu können.

Viel Erfolg!

Ihre

Alexandra Langstrof

http://www.langstrof.eu
E-Mail: alexandra@langstrof.eu

„Sag, was Du meinst und Du bekommst viel eher, was Du willst!“

Wunschkunden, einen Wunschpartner, ein Traumziel – jeder von uns hat etwas, was er gerne haben will. Was ist es genau, was wir wollen? Wir benötigen zu Beginn eine klare Analyse. Darauf folgt die klare Kommunikation, denn sie ist der Schlüssel für die Tür, hinter der unsere Wünsche liegen. Das bezieht sich auf unsere Ziele, unsere Gesprächspartner und auch auf uns selbst!

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Wer sein Ziel kennt und weiß, was er will, kann seine Segel setzen. Bereits Seneca sagte: “Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind der richtige.”

Ich erlaube mir einen kurzen “Ausflug” in meine Seminare, in denen wir unter anderem über sogenannte “Unwörter” sprechen. Die Top-Ten kurz aufgelistet:

  1. äh, ähm
  2. aber, ja aber
  3. man sollte, man könnte
  4. eigentlich
  5. trotzdem
  6. ich muss, Sie müssen
  7. würde sagen, meinen, denken
  8. Problem, kein Problem
  9. nicht (nicht schlecht, nicht schwierig etc.)
  10. jeder, alle, nie, keiner, immer

Auf Platz 9 liegt das Wort “nicht”, denn wann immer wir sagen “denk mal nicht an….”  passiert genau das: Wir denken an…

Mein Tipp daher für heute: “Sag, was du meinst, und du bekommst viel eher, was du willst”. Dazu gehört:

  • ein konkretes Gesprächsziel
  • klare Gedanken
  • Konzentration auf die Situation
  • ziel-, ergebnis- bzw. lösungsorientiertes Denken

Ich bin dankbar dafür, dass ich dank dieses Tipps, heute mit den Menschen zusammen arbeite, mit denen das Arbeiten großen Spaß macht! Und ich freue mich auf jedes Projekt, in dem ich Menschen bei der Realisierung ihrer Ziele helfen kann.

In diesem Sinne! Viel Erfolg beim klaren Kommunizieren und dem Erreichen Ihrer Ziele!

Alexandra Langstrof
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Mein Blog – Alexandra Langstrof

 

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Nach 15-jähriger Prokuristen-Tätigkeit in einer IT-Unternehmensberatung habe ich mich im Sommer 2011 selbständig gemacht. In meinem Blog informiere ich regelmäßig über Themen aus dem Bereich Vertrieb, Marketing – Ratgeber aus der Praxis für Menschen, die Interesse am Wachstum zeigen und für Veränderungen bereit sind. Wachstum bedeutet zum einen „Weiterentwicklung, um up-to-date zu sein“, zum anderen Wachstum, z. B. um seinen Bekanntheitsgrad zu erhöhen, neue Kunden zu gewinnen oder neue Märkte zu erschließen.

Viel Spaß beim Lesen!

Ihre

Alexandra Langstrof