Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in 2017

Weihnachten IT-Vertrieb

Heute ist der 16. Dezember – der vierte Advent steht vor der Tür. Und hinter dem heutigen Türchen verbirgt sich etwas ganz Besonders. Eine kleine Geschichte:

Zwei Brüder und das Christkind

Es waren einmal zwei Brüder, der Ältere nur ein Jahr älter als der Jüngere. Und doch waren beide sehr verschieden. Der Jüngere war der Meinung, er habe es nicht leicht im Leben. Er versagte sich alles und glaubte, zu viel Geld verderbe den Charakter. Er schien immer Pech zu haben, das Unglück förmlich anzuziehen. Es mangelte ihm an Vielem.

Der Ältere war ganz anders. Er lebte ein Leben im Überfluss, kaufte, was er wollte, hatte einen großen Besitz und schien ein Glückspilz zu sein. So trachtete er sein Leben lang nach mehr Besitz, weil er glaubte, je mehr Geld er habe, umso glücklicher werde er.

Es war am Heiligen Abend. Ruhe kehrte ein. Die Brüder hatten sich – wie jedes Jahr – verabredet, um die alte Tradition des Hauses fortzuführen. Sie saßen zusammen und waren Familie. Auch jetzt, wo die Eltern bereits verstorben waren pflegten sie die Gewohnheit und schmückten den prächtigen Baum im großen Haus des älteren Bruders. Sie gingen zur Christmette, der Auftakt des Weihnachtsabends.

Als sie nach Hause kamen, staunten sie nicht schlecht. Irgend jemand hatte bereits die Kerzen angezündet. Es tönte liebliche Weihnachtsmusik aus den Lautsprechern im Wohnzimmer. Ein heller Strahl erhellte den Raum. Sie traten ein und blickten mit großen Augen das Christkind an. War es ein Traum?

Zu dritt saßen sie nun vor dem Tannenbaum und blickten nachdenklich in das Kerzenlicht. Es herrschte Schweigen. Nur die Kerzen knisterten ein wenig. Und das Christkind blickte die Beiden mit seinen freundlichen Augen an. „Heute ist das Fest der Liebe“, sagte es. Ich möchte euch gerne einen Gefallen tun. „Gibt es etwas, das euch glücklich machen würde?“

Der Jüngere strahlte und antwortete sofort: „Oh ja. Ich möchte gerne auch in einem so schönen Haus wohnen wie mein Bruder hier und ganz viel Geld besitzen. Dann kann ich mir alle Wünsche erfüllen. Das möchte ich mal erleben. Das würde mich glücklich machen.“

Sein älterer Bruder wurde nachdenklich, als er die Worte hörte. Das Christkind blickte ihn fragend an. „Was denkst du? Stimmst du dem zu, was dein Bruder sagt. Bist du glücklich? Oder gibt es noch etwas, womit ich dich glücklich machen kann?“.

„Oh, liebes Christkind, mein Bruder hat ja keine Ahnung, welche Last dieser ganze Besitz und all das Geld mit sich bringt. Ich muss mich um alles kümmern, alles verwalten, aufpassen, dass alles in Ordnung bleibt und den Besitz instand halten. Mein Bruder kann sich doch glücklich schätzen. Er ist frei, hat keine Verantwortung. Das möchte ich gerne mal im Leben erfahren. Das wäre Glück.“

Jetzt herrschte wieder Schweigen. Die beiden Brüder waren überrascht. Diese Sicht auf die Dinge des anderen kannten sie gar nicht.

Und das Christkind sprach zu ihnen: „Weder Mangel noch Überfluss bedeuten Glück. Lernt, das zu schätzen, was ihr habt und seid achtsam in jedem Moment eures Lebens. Jeder von euch hat jeden Morgen, wenn er aufwacht einen neuen Tag in seinem Leben geschenkt bekommen. Nutzt diesen Tag!

Jeden Morgen beginnt ein neues Spiel des Lebens. Stellt euch vor, die Stunden, in denen ihr wach seid, wären Geld und die Bank würde jeden Tag 14.000 Euro zur Verfügung stellen. Alles, was ihr im Laufe des Tages nicht ausgegeben habt, wird euch wieder weggenommen. Ihr könnt es nur ausgeben. Was macht ihr damit?“

Und das Christkind schaut den jüngeren Bruder an. „Stell dir vor, du hättest jeden Morgen beim Aufwachen 14.000 Euro. Mach die Augen zu und stell es dir vor. Kaufst du dir etwas? Kaufst du den Menschen etwas, die du liebst? Vielleicht gibst du Geld für Menschen in Not, die du gar nicht kennst, um ihnen zu helfen. Du würdest jeden Cent nutzen, denn du weißt, die Bank kann jederzeit das Spiel ohne Vorwarnung beenden.

Natürlich war mit der Geschichte auch der ältere Bruder angesprochen. Daher fuhr das Christkind fort:

„Eigentlich ist dieses Spiel Realität, denn jeder von euch bekommt täglich 14 Stunden Lebenszeit und wenn ihr am Abend zu Bette geht, ist dieser Tag für immer verloren. Er wird nicht wiederkehren. Ihr wisst nicht, was morgen kommt. Also lebt im Augenblick, denn das JETZT ist grenzenlose Fülle. Darin findet ihr euer Glück.“

Und genau so unerwartet wie es erschienen war, war es auch wieder verschwunden. Zurück blieb ein kleines Schild aus Holz, auf dem zwei Worte eingeritzt waren:

CARPE DIEM (nutze den Tag)

In diesem Sinne, meine lieben Blog-Leser, wünsche ich Ihnen eine wunderschöne Weihnachtszeit und einen gesunden und glücklichen Start in ein neues Jahr!

Alles Liebe & Gute

Ihre Alexandra Langstrof

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